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Eichenprozessionsspinner

Eichenprozessionsspinner   Eichenprozessionsspinner

Die Raupe mit den Gifthaaren. Die Klimaerwärmungbegünstigt die Vermehrung von wärme liebenden Insekten, weshalb sich auch der Eichenprozessionsspinner in Deutschland immer weiter ausbreitet. Die forstschädigende Schmetterlingsart ist ein Nachtfalter, der vorzugsweise Eichen befällt und dadurch auch seinen Namen erlangt. Meist schlüpft der graubraune Nachtfalter ab Aprilund entwickelt kleine Härchen, welche das Nesselgift Thaumetoporinenthalten. Eine ausgewachsene Raupe besitzt etwa 700.000 Brennhaareals Schutz vor Fressfeinden. Diese können jedoch auch für Menschen und Tiere gefährlich werden.

Weshalb ist der Eichenprozessionsspinner für Menschen und Tiere gefährlich?Die Härchen der Raupen brechen leicht ab, sie sind mit 0,2 Millimetern Größe zwar fast unsichtbar, besitzen jedoch Widerhakenmit denen sie sich leicht auf der Haut festsetzen können. Sowohl die Raupen, als auch die Nester sollten daher keinesfalls berührt werden. Sie können auf der Haut und durch einatmen auch an den Schleimhäutenallergische Reaktionenhervorrufen.Wie können sie sich schützen?Da sich die Gifthärchen auch mit dem Wind verbreiten können halten sie Abstand von befallenen Bäumen und bedecken sie freiliegende Körperpartien. Bei Hautreaktionen suchen sie ihre*n Hausarzt / Hausärztin auf, sollte Atemnotauftreten alarmieren sie den Rettungsdienst.Wieso macht der Einsatz von Chemie wenig Sinn?Die chemische Keule, das professionelle Absaugen und Behandelnder Bäume verschlingt pro Baum Kosten von ca. 200 Euround ist natürlich keine ökologische Lösung

DAS PROJEKT    Auf der Suche nach Netzwerkpartnern für unser Projekt in Schletzenrod konnten wir die Grundschule in Neukirchen begeistern. Die SchülerInnen werden unter Anleitung von Reiner Reul (Villa Phantasia) die Hälfte der Nistkästen bauen. Ebenfalls werden die Schletzenröder Familien angesprochen, weitere Nistkästen als „kleine Familienprojekte“ zusammenzubauen.So kann eine tolle Kooperation entstehen.

.Der Ortsvorsteher Michael Hofmann und Nadine Heinz nehmen Kontakt auf und fragen, ob sie das MGH bei Ihrer Idee unterstützen kann. In Schletzenrod sind ca. 25-30 Bäume betroffen, die direkt an das Dorf und Weideplätze angrenzen. Den Beiden sind die Gefahren durch den Eichenprozessionsspinner für Mensch und Tier sehr bewusst und sie möchten sich für eine gute Lösung einsetzen.Sie habenbereits recherchiert und wissen,dass Meisen, wie auch Fledermäuse und Rotkehlchen zu den natürlichen Feinden der Eichen-prozessionsspinner zählen. Die mögliche natürliche Lösung, durch das Auhängen von Meisen-Nistkästen in den betroffenen Eichen, sodass mehr Meisen angesiedelt werden können und man so „Herr über das Problem“ werden könnte, gefällt uns allen!

Eichenprozessionsspinner

KONTAKT

Mehrgenerationenhaus Haunetal,  Wetzloser Str. 29,  36166 Haunetal mehrgenerationenhaus@haunetal.de http://www.mehrgenerationenhaus-haunetal.de Martina Allmeroth-Akien Koordinatorin